Das facettenreiche Spektrum unserer Sammlung beginnt im Gründungsjahr mit der wichtigen Gruppe der informellen Abstraktion (Karl Otto Götz, Peter Brüning, Serge Poliakoff), der Zero-Gruppe (Günther Uecker, Otto Piene, Heinz Mack) und der geometrischen Abstraktion (Josef Albers, Max Bill, Georg Karl Pfahler, Karl Gerstner).

Mit der Rückkehr zum Figurativen in den 1980er-Jahren kommt amerikanische Kunst in die Sammlung (new realism), beispielsweise durch Arbeiten von Andy Warhol, Claes Oldenburg und Jim Dine.

Die Sammlung konzentriert sich auf zentrale Positionen der Malerei (Georg Baselitz, Markus Lüpertz, Sigmar Polke, A. R. Penck, Anselm Kiefer, Albert Oehlen) bis zu den heutigen Malern Jonathan Meese, Christopher Wool, Thomas Schütte und Olafur Eliasson.

Gewicht haben auch die italienische Malerei mit der Transavantguardia (Mimmo Paladino, Enzo Cucchi), die "arte povera" mit Jannis Kounellis und die Fotografie (von Hiroshi Sugimoto über Katharina Sieverding bis Thomas Struth).

Die "Roland Berger Art Collection" hat so ein sehr eigenständiges Profil entwickelt. Es hat sich ein Kreis von Galeristen, Museumsleuten, Künstlern, Sammlern und Kritikern ergeben, der uns beratend zur Seite steht und unser Gespür für Qualität schärft. Bürostandorte von Peking bis São Paulo, von Mailand bis Moskau bieten viele Möglichkeiten, damit die Sammlung je nach Standort ihre lebendige Vielfalt erhält:

  • In München, dem Stammhaus, hängen Positionen vom Firmenbeginn 1967 bis heute.
  • Das Düsseldorfer Büro zeigt umfassend die zeitgenössische amerikanische Kunst mit Sean Scully, James Brown, Cy Twombly, Donald Judd und Joan Mitchell.
  • In Berlin hängen Arbeiten zeitgenössischer Künstler, die in Berlin leben oder arbeiten
  • Das Hamburger Büro hat sich auf Fotografie fokussiert, mit Arbeiten von Hiroshi Sugimoto, Darren Almond, John Chamberlain und Louise Lawler
  • In Stuttgart liegt die Betonung auf Künstlern des süddeutschen Raums wie Bernd Zimmer und Günter Förg.
  • in Frankfurt hängen Bilder von Künstlern der Westcoast wie Baldessari und Ed Ruscha
  • Und in Zürich schließlich erzeugen die Arbeiten von Lori Hersberger, Jason Martin, Gerwald Rockenschaub und Lisa Ruyter ein konstruktives Spannungsfeld.

"The Roland Berger Art Collection" ist eine lebendige Sammlung, die sich als zentraler Beitrag zur Unternehmenskultur von Roland Berger versteht; für Mitarbeiter und Besucher steht sie für die Firmenphilosophie: Kreativität, Aufgeschlossenheit, Wertigkeit und Qualitätsbewusstsein. Zeitgenössische Kunst reflektiert die Zukunft unserer Gesellschaft.

Die Förderung, Vermittlung und Präsentation von Kunst, insbesondere von zeitgenössischer Kunst, sehen wir als eine wichtige Aufgabe eines jeden Unternehmens. Denn Kunst macht eine Gesellschaft im übertragenen Sinn wertvoller und reicher. Daran sollten Unternehmen als wesentliche Bausteine der Gesellschaft mitwirken.